Haus Merlin Greetsiel

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Impressionen aus der Umgebung

Die auf den ersten Blick karg erscheinende Landschaft der Krummhörn hat so manches Kleinod zu bieten, das entdeckt werden möchte: Leuchttürme, trutzige wehrhafte Kirchen, gut restaurierte Windmühlen, Warfendörfer und Häuptlingsburgen, der herrliche Landschaftspark am Schloss Lütetsburg, Museen und vieles andere mehr. Einige der Ausflugsziele für Kinder sind durchaus auch für Erwachsene geeignet.

Übrigens: Wenn Sie noch auf weitere interessante Ziele stoßen, so würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen. Auch wir kennen vieles in der Umgebung von Greetsiel noch nicht und sind für jeden Tipp dankbar.


Zur Erkundung des Ortes Greetsiel gibt es regelmäßige Dorfführungen oder auch eine spezielle Führung: "Juwelen ostfriesischer Baukunst". Im Frühling und Herbst, wenn es früh dunkel wird, werden auch Fackelführungen angeboten. Im Sommer, im Rahmen der Greetsieler Woche findet ein Kutterkorso statt. Bei rechtzeitiger Anmeldung kann man Karten bekommen, um auf einem der Kutter mitzufahren. Informieren Sie sich bei Interesse bei der Kurverwaltung.

Die nähere Umgebung von Greetsiel lädt zu Spaziergängen ein: zum Pilsumer Leuchtturm, an der Marina entlang bis zur kleinen Zugbrücke oder rund um den Badesee herum. Hören Sie auf das Vogelgezwitscher hinter den Deichen und genießen Sie die Impressionen der Salzwiesen und des Watts. Weiter kommen Sie per Rad, z.B. zum Sperrwerk Leysiel mit Siel und Schleuse. Die Ferienregion Ostfriesland bietet Ihnen mehr als 3000 km Radwanderwege. Die kilometerlangen ausgebauten Wege direkt am Deich bieten auch Inlineskatern ideale Bedingungen. Die Wege sind breit genug für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Inlineskater, so dass Sie ihr Tempo selbst bestimmen können!

Durch die Küstenschutzmaßnahme "Leybucht" erhielt Greetsiel eine Vordeichung in Form eines Speicherbeckens mit Schleuse und Sielanlage. Dieses Gebiet wurde zusammen mit den angrenzenden "Pütten" (Kleientnahmestellen für den Deichbau) unter Naturschutz gestellt. So entstand ein Eldorado für viele Watt- und Entenvögel. Vogelliebhaber können bequem vom Deich oder von Beobachtungshütten die Vogelwelt beobachten, ohne diese zu stören.

Zwischen Land und Meer liegen die Salzwiesen. Auf den ersten Blick gleichen sie einer ganz normalen Wiese, doch Salzwiesen werden bis zu 250 mal im Jahr überflutet. Hier leben ganz spezielle Pflanzen und Tiere, die sich auf höchst unterschiedliche Weise auf ein Leben mit dem Salz eingestellt haben.

Im Ökosystem Watt bestimmen Ebbe und Flut das Leben. Zweimal täglich wird das Watt bei Flut überschwemmt und fällt bei Ebbe wieder trocken. Die Bewohner des Wattenmeeres sind wahre Überlebenskünstler: Pflanzen und Tiere müssen sich diesem ständigen Wechsel anpassen. Auf den ersten Blick wirkt das Watt bei Ebbe grau und leblos. Doch das täuscht, denn im Untergrund tobt das Leben! Hier wohnen unvorstellbar viele Muscheln, Krebse und Würmer. Für Fische und Vögel ist das Wattenmeer daher ein einziges Schlaraffenland. Auf einer geführten Wattwanderung erleben Sie die faszinierende Welt des Wattenmeeres.

Tourismusinformation Greetsiel
Nationalparkhaus Greetsiel
Pilsumer Leuchtturm


I. Mühlentour

Ostfriesland ist reich an Mühlen. Allein Greetsiel hat schon zwei Mühlen zu bieten. in der einen befindet sich ein kleines Bistro, in der anderen Mühle finden von Zeit zu Zeit Führungen statt. In der näheren Umgebung finden Sie die Mühle in Rysum (insgesamt ein sehr schönes Rundwarfendorf), die Mühle in Pewsum mit einem Handwerksmuseum, die Westgaster Mühle in Norden sowie die nebeneinander liegenden Frisia Mühle und Deichmühle in Norden.

Weitere Mühlen befinden sich in Emden: "De vrouw Johanna" und "Kost Winning" aus dem Jahr 1732, die Rote Mühle in Emden dient heute als Kindergarten. Nur wenige Kilometer weiter nordöstlich in Uttum, steht ein zweistöckiger Galerieholländer. Als wahrer Augenschmaus entpuppt sich die Doppelkolbenwasserpumpmühle in Wirdum von 1872, die als einzige funktionsfähige Mühle dieser Art in Deutschland gilt. In Upgant-Schott lädt steingewordene Historie in Form eines dreistöckigen Galerieholländers aus dem Jahre 1569 zur Besichtigung ein. Noch heute wird hier zu Demonstrationszwecken gelegentlich Getreide mit Windkraft gemahlen. Der Ort Marienhafe ist die Heimat eines dreistöckigen Galerieholländers, dessen Mahlfähigkeit nach sechsjähriger Restaurationsdauer 1985 wieder hergestellt war. Die nördlich von Marienhafe gelegene „Tjücher Mühle“ wiederum wurde 1896 als zweistöckiger Galerieholländer mit Durchfahrt erbaut.

Viele Mühlen sind heute - dank der tatkräftigen Initiative von Vereinen und Freiwilligen - wieder wunderschön restauriert und dienen als Teestuben oder Heimatmuseen. Die vollständige Friesische Mühlentour per Rad umfasst 250 km.

II. Warfen, Kirchen, Häuptlingsburgen

Der Name "Krummhörn" ist ursprünglich der Name für die Landschaft zwischen Greetsiel im Norden, Rysum im Süden und Grimersum im Osten. Heute wird damit ein Verbund von insgesamt 19 Gemeinden bezeichnet. Hauptort und Verwaltungssitz ist Pewsum.

Die Landschaft Krummhörn besteht hauptsächlich aus Marschen. Das sind Ablagerungen der Nordsee, die ein fruchtbares Acker- und Weideland bilden, jedoch sehr tief liegen. Die erste Besiedelung der Krummhörn fand im 7. und 8. statt. Da die Marschen jedoch häufig überschwemmt und der Nordsee und ihren Sturmfluten schutzlos ausgeliefert waren, eigneten sie sich nicht zur Besiedlung. Die Menschen errichteten ihre Niederlassungen deshalb auf künstlichen oder natürlichen Erhöhungen der Landschaft, die man Warfen nannte. Diese waren entweder kreisrund (Rundwarfen ) oder langgestreckt (Längswarfen). Heute sind diese Erhebungen kaum noch erkennbar. Um die ständigen Überflutungen ihrer Äcker und Weiden abzuwehren, begannen die Siedler Schutzwälle zu errichten, die sie im Laufe der Zeit miteinander verbanden, bis zu guter Letzt eine zusammenhängende Linie entstand. Das war der Beginn des Deichbaus. Heute gehören Deichbau und Küstenschutz zu den nie endenden Aufgaben dieser Region. Ebenso wichtig wie der Deichbau ist die Wasserregulierung. Diesem Zweck dienen die vielen Entwässerungsgräben. Kleine und größere Kanäle (Siele) transportieren das überschüssige Wasser zu großen modernen Sielschleusen und Schöpfwerken, die dieses ins Meer ableiten.

Im 14. Jahrhundert etablierten sich in vielen Dörfern mächtige Häuptlinge als Anführer der Dorfgemeinschaft. Viele Burgen und trutzige Kirchen zeugen noch heute von dieser unruhigen Periode, in der Fehden unter den einzelnen Häuptlingsfamilien oder auch Konflikte mit Seeräubern (bekannt ist der Seeräuber Störtebekker, dem in Marienhafe ein Museum gewidmet wurde) die wechselvolle Geschichte der Krummhörn bestimmten. Die Kirchen dienten in dieser Zeit nicht nur als Gotteshäuser, sondern bei Sturmfluten auch als Schutzraum für Mensch und Vieh.

Sehenswert sind die Kirche in Groothusen mit einer bedeutenden Orgel, die romanische Kirche in Canum, in der Sommerkonzerte stattfinden, die Kirche in Loquard mit einer Orgel aus dem Jahr 1793, die Kreuzkirche in Pilsum und die Kirche in Rysum, die eine der ältesten bespielbaren Orgeln Europas aus dem Jahr 1457 beherbergt.Die Krummhörn ist eine der reichsten Orgelregionen der Welt mit Instrumenten aus allen Epochen seit der Spätgotik (15. Jahrhundert). Jedes Jahr findet der Krummhörner Orgelfrühling statt.

Häuptlingsburgen finden sich noch in Groothusen (Osterburg) und in Pewsum (Manningaburg), in der sich ein kleines Museum befindet.

Typische Warfendörfer, die einen Besuch lohnen, sind Canum, Loquart, Uttum und vor allem Rysum, wo noch viele alte Gulfhöfe zu sehen sind. Als Gulfhof bezeichnet man eine Bauernhausform, die aus einem Vorderhaus, das den Wohntrakt darstellt, und dem angrenzenden Stall-/Scheunentrakt besteht. Im hinteren Bereich ist das Dach weiter herabgezogen, so dass der Scheunentrakt breiter ist als der Wohntrakt.


Unser besonderes Highlight ist ein Besuch im Landschaftspark Lütetsburg (bei Norden), der vor allem zur Rhododendronblüte und im Herbst eine wahre Farbenpracht entfaltet. Nach jeder Biegung des Weges eröffnen sich neue Blickachsen. Für mich als Fotofreundin ist der Park immer wieder ein Erlebnis. Daneben befindet sich auch ein Golfplatz, auf dem auch Fremde spielen dürfen.


Die größeren Städte wie Emden, Aurich und Norden sind durchaus auch einen Besuch wert. Besonders liebe ich den Museumshafen in Emden zur Weihnachtszeit, aber auch Schiffsrundfahrten in Emden und Museen in den einzelnen Städten (s. dort) laden die Gäste ein.


Ein weiteres Kleinod, das erst in letzter Zeit eröffnet wurde, ist die Klosterruine in Ihlow. Das kleine Café nebenan ist durchaus auch einen Besuch wert. Auch erfährt man in Ihlow etwas über die "Friesische Freiheit", auf die hier immer viel Wert gelegt wurde.


Die Friesische Freiheit

Die Friesen waren von jeher ein freiheitsliebendes Volk. Im 9. Jahrhundert wurde ihnen vom Kaiser das Recht verliehen, dass sie nur den Kaiser als Oberhaupt anerkennen mussten. Diese Freiheit haben sie über 600 Jahre hin verteidigen können. Ihr Wahlspruch: "Eala Frya Fresena" - Edler freier Friese! Da der Kaiser jedoch weit weg war, wählten die Friesen aus ihrer Mitte einen Vertreter. Zu Pfingsten trafen sie sich in Upstalsboom, um Recht zu sprechen und ihre Angelegenheiten zu regeln. Erst später bildeten sich einflussreiche Häuplingsfamilien heraus, die über einen ostfriesischen Bezirk herrschten. Da die Friesen jedoch weiterhin keine Steuern zahlen mussten, lebten viele von ihnen von der Seeräuberei.

Moin

Es ist für einen Fremden erst einmal komisch, wenn er auch am späten Abend mit "Moin" (nicht: "Moin, moin"!) begrüßt wird. In diesem Wort steckt das friesische "mooi", was so viel wie "schön, gut" bedeutet. Wahrscheinlich hat es sich entwickelt aus: "Mooi 'n dag" oder ähnlich, was dann bedeutet: "Ich wünsche Dir einen schönen Tag." Dies erklärt, warum es an keine Tageszeit gebunden ist. Praktisch ist es bei der Briefanrede, wenn man sich nicht sicher ist, ob man "Liebe(r)..." oder "Sehr geehrte(r)..." schreiben soll, "Moin" passt in Ostfriesland immer.

Boßeln

Kennen Sie den Nationalsport der Ostfriesen? Es ist das Boßeln (plattdeutsch für Kugeln). Es wird meistens am Wochenende auf den ostfriesischen Landstraßen entweder von Vereinen oder als Jedermanns-Hobby ausgeübt. Dabei spielen zwei Teams mit mehreren Werfern gegeneinander. Der erste Werfer rollt eine Gummikugel aus vollem Lauf die Straße entlang, der nächste Werfer beginnt dann am Landepunkt des Vorwerfers seiner Mannschaft. Sieger ist das Team, das für eine festgelegte Strecke die wenigsten Würfe braucht. Es werden dabei zwischen 5 bis 10 Kilometer zurückgelegt und der Wettbewerb dauert 2-3 Stunden. Die Länge der Strecke wird dabei so festgelegt, dass jeder Werfer zwischen 10 und 12 Würfe hat.

Achtung: Als Tourist sollte man an Wochenenden, egal wie gut oder schlecht das Wetter ist, auf den ostfriesischen Straßen immer darauf gefasst sein, solch einer Spielgruppe zu begegnen oder eine rollende Kugel auf sich zukommen zu sehen. Dabei werden größere Landstraßen, evtl. sogar Bundesstraßen, keineswegs verschont. Mir sind auf einer Fahrt von Greetsiel nach Aurich schon bis zu 4 Trupps begegnet. Es kann auch passieren, dass Autos für einen Wurf kurzfristig angehalten werden.

Ostfriesische Teezeremonie

Das Nationalgetränk der Ostfriesen ist der Ostfriesentee. Wie er getrunken wird und was die Zeremonie symbolisert, habe ich schon unter der Rubrik "Der Ort Greetsiel" beschrieben. Etwas sollte man jedoch noch zusätzlich wissen, wenn man bei einer ostfriesische Familie zu Besuch ist: Es kann vorkommen, dass dem Besucher immer wieder nachgeschenkt wird und dieser nicht weiß, wie er das beenden muss. Ganz einfach: Man stellt einfach nur den (bislang unbenutzten) Löffel in die Tasse. Normalerweise sollte man das nach der dritten Tasse tun, alles andere gilt als unhöflich.

Der Tee kam etwa Mitte des 17. Jahrhunderts durch die Holländer (Ostindien-Kompanie) nach Ostfriesland und verbreitete sich dort schnell. Ostfriesland liegt heute mit ca. 300 l Tee pro Kopf (Zahlen von 2012) mindestens zehnfach über dem durchschnittlichen Verbrauch im übrigen Deutschland und ist weltweit führend.

Und wie immer waren die Friesen stur, als Friedrich II. etwa 100 Jahre später versuchte, ein Teeverbot in Ostfriesland durchzusetzen. Man ging halt zur Schmuggelei über und widersetzte sich. Dies taten die Ostfriesen auch während der von Napoleon verhängten Kontinentalsperre.

Übrigens: Seit Dezember 2016 ist die Ostfriesische Teezeremonie in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Ostfriesenabitur

Wussten Sie, dass es eine spezielle ostfriesische Reifeprüfung gibt? Diese besteht aus:

- Boßeln
- Kuhmelken
- Löffeltrunk (herzhafter Schnaps aus einem Zinnlöffel getrunken)
- Strauchbesenwerfen (ähnlich wie Boßeln, nur werden Reisigbündel geworfen)
- Padstockspringen (Überspringen eines Grabens mit Hilfe eines langen Stocks)
- Ostfrieslandkunde und Plattdeutschkenntnisse
- Ostfriesische Teezeremonie und
- Krabbenpulen von Granat (Bezeichnung für die dortigen Krabben) aus der Nordsee

Übrigens: Es gibt auch einen Ostfriesenäquator.

Rekorde ...

Der tiefste Punkt Ostfrieslands
Lange galt in der Krummhörn Freepsum als "tiefster Punkt Deutschlands". Diesen Ruhm musste Freepsum leider an einen Ort in Nordfriesland, der noch tiefer liegt, abgeben.

Der schiefste Turm der Welt
Ein anderer Rekord wurde jedoch durch einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde bescheinigt. Der Turm der Kirche in Suurhusen ist der schiefste Turm der Welt mit einem Neigungswinkel von 5.19°. Dabei ist er schiefer als der Turm von Pisa. Schon beim Betreten der Kirche wird dies sehr schön verdeutlicht. Eigentlich ist der Turm in Midlum sogar noch schiefer, jedoch ist er nicht hoch genug, deshalb konnte er nicht ins Guiness-Buch aufgenommen werden.

... und mehr


Sehr kleines Haus: Direkt im Nachbarort Pilsum lädt die Kleinkunstbühne "Sehr kleines Haus" zu Satire und Varieté ein. Allein wegen der Atmosphäre (unbedingt langfristig vorher reservieren) ist es einen Besuch wert. Man sollte jedoch direkt zur Einlasszeit da sein. Denn dann kommen die Einheimischen, reservieren ihren Platz (es gibt nur ca. 40 Plätze!) und gehen dann noch einmal nach Hause, um erst kurz vor Vorstellungsbeginn wieder aufzutauchen.

Hoch her geht es einmal im Jahr auch in Upleward (meistens Mitte August), wenn dort die traditionellen Schlickschlittenrennen-Wältmeisterschaften stattfinden. Leider war ich selber noch nicht dabei, so dass ich noch keine Fotos von diesem typisch ostfriesischen "Spektakel beim Karneval im Watt" habe, dessen Erlös für einen guten Zweck bestimmt ist.

Wollten Sie schon immer mal ein Windrad besteigen? Auch dafür haben Sie in Ostfriesland die Gelegenheit, nämlich in Westerholt, knapp 20 km von Greetsiel entfernt. Wenn Sie also schwindelfrei sind, die 297 Stufen bis nach oben erklimmen können, dem Wind in dieser Höhe trotzen und den weiten Blick von dort oben genießen wollen, sind Sie hier auf jeden Fall richtig.

Das sollten Sie vermeiden!

- Sagen Sie nicht: "Moin, moin!"
- Füttern Sie die Möwen nicht
- Erzählen Sie keine Ostfriesenwitze in Anwesenheit von Einheimischen
- Laufen Sie nie ohne Wattführer ins Watt
- Zwingen Sie niemandem ein Gespräch auf

(Quelle für viele der Informationen hier: Lienemann/Jakob: Ostfriesland, Conbookverlag)

Zum Anschluss ein kleines Quiz über typisch ostfriesische Gegebenheiten.

Alle Angaben finden Sie hier auf meiner Homepage. Die Auflösung befindet sich am Ende meiner Tipps.

  • Wie begrüßen sich die echten Greetsieler abends?
  • Welches ist das nichtalkoholische „Nationalgetränk“ der Ostfriesen?
  • An welchen Wahrzeichen erkennt man Greetsiel schon von weitem?
  • Wie heißt die älteste Bäckerei in Greetsiel?
  • Welchen Namen hat das im Greetsieler Hafen liegende Schiff, mit dem man eine Ausflugsfahrt zur Schleuse unternehmen kann?
  • Zu welchem Ort gehört der berühmte gelb-rote Leuchtturm?
  • Wie heißen die Erhebungen, auf denen die ersten Siedlungen der Krummhörn errichtet wurden?
  • Wie heißen die typischen ostfriesischen Bauernhöfe?
  • Wie viele Orte umfasst die Krummhörn?
  • Welcher Häuptlingsfamilie gehörte die Pewsumer Burg?
  • Welches Krummhörner Bauwerk wurde fast im gleichen Jahr fertiggestellt wie der Pariser Eiffelturm?
  • In welchem ostfriesischen Ort in der Nähe von Greetsiel befindet sich ein Gebäude, das im Guinness Buch der Rekorde steht?
  • Warum sollte man am Wochenende und an Feiertagen auf ostfriesischen Landstraßen besonders vorsichtig fahren?
  • Wie heißen die "Berge" in Ostfriesland?

Einen Ausflug bzw. einen Abstecher auf der Hin- oder Rückreise ist sicher die Meyer-Werft in Papenburg wert. Hierzu sollte man sich allerdings auf jeden Fall vorher anmelden. Interessant ist auch eine Schiffsüberführung auf der Ems von Papenburg nach Emden vom Deich aus mitzuverfolgen. Dies findet allerdings nicht häufig statt, s. Termine.

Ein weiteres Kleinod ganz nah an der A31 gelegen ist die Festung Bourtange in den Niederlanden (Ausfahrt 17 Dörpen). Es lohnen der Rundgang auf den Festungswällen sowie der Bummel durch den Ort und die kleinen Geschäfte. Die Festung ist eine der wenigen Festungen in Europa, die wieder aufgebaut wurde. Die Anlage diente der Überwachung der wenigen Straßen und Wege in dieser vormals völlig versumpften Landschaft. Das Bourtanger Moor, beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze, ist nach der Festung benannt. (Quelle: Wikipedia)

Ein etwas größerer, aber lohnender Umweg führt zum Schloss Clemenswerth in Sögel, einem zentralen Hauptschloss mit acht Pavillons, ein spätbarockes Jagdschloss in einer achteckigen Anlage. Bei schönem Wetter kann man dort auch gut spazieren gehen.

Hier kommt die Auflösung des Quiz:

  • Wie begrüßen sich die echten Greetsieler abends? - Moin, das heißt: ich wünsche Dir einen schönen Tag
  • Welches ist das nichtalkoholische „Nationalgetränk“ der Ostfriesen? - Der Ostfriesentee
  • An welchen Wahrzeichen erkennt man Greetsiel schon von weitem? - An den beiden Zwillingsmühlen am Ortseingang
  • Wie heißt die älteste Bäckerei in Greetsiel? - Poppingas Bäckerei
  • Welchen Namen hat das im Greetsieler Hafen liegende Schiff, mit dem man eine Ausflugsfahrt zur Schleuse unternehmen kann? - MS Gretchen, seit kurzem meistens durch das größere Schiff Graf Edzard I. ersetzt.
  • Zu welchem Ort gehört der berühmte gelb-rote Leuchtturm? - Pilsum
  • Wie heißen die Erhebungen, auf denen die ersten Siedlungen der Krummhörn errichtet wurden? - Warfen
  • Wie heißen die typischen ostfriesischen Bauernhöfe? - Gulfhöfe
  • Wie viele Orte umfasst die Krummhörn? - 19
  • Welcher Häuptlingsfamilie gehörte die Pewsumer Burg? - Manninga
  • Welches Krummhörner Bauwerk wurde fast im gleichen Jahr fertiggestellt wie der Pariser Eiffelturm? - Der Leuchtturm von Campen
  • In welchem ostfriesischen Ort in der Nähe von Greetsiel befindet sich ein Gebäude, das im Guinness Buch der Rekorde steht? - In Suurhusen steht der schiefste Turm der Welt
  • Warum sollte man am Wochenende und an Feiertagen auf ostfriesischen Landstraßen besonders vorsichtig fahren? - Weil am Wochenende auf den Straßen Boßelspiele stattfinden, bei denen von Mannschaften Gummikugeln über weite Strecken geworfen werden.
  • Wie heißen die "Berge" in Ostfriesland? - Scherzfrage: Berge gibt es natürlich nicht, die ostfriesischen "Berge" heißen "Gegenwind".